Alleine der Rechner ist nicht viel wert, wenn man damit im Internet unterwegs sein möchte. Zu all den einzelnen Komponenten, aus denen ein Computer besteht, ist das Betriebssystem, ist diverse Software unverzichtbares Beiwerk. Zwar entscheidet die technische Ausstattung eines Computers darüber, was man mit ihm später alles anstellen kann, doch funktionelle Anwendungsmöglichkeiten erhält der User erst durch seine installierten Programme beziehungsweise die Funktionen auf den Websites, die ebenfalls mit Software ermöglicht werden.

Klassifizierung der Rechner

Die einfachste Gattung der Computer ist heute der Office Rechner. Er ist technisch auf eher niedrigem Level gehalten, weist nicht so viel Arbeitsspeicher, keine ausgefallen gute Grafikkarte oder Soundkarte auf. Er hat meistens sogar nur eine Onboard Grafik beziehungsweise einen Onboard Sound integriert – die am wenigsten leistungsfähigen Ausstattungen in dieser Richtung. Diese Rechner sind dazu gedacht, in der Hauptsache Schriftverkehr zu erledigen, ansonsten die weniger aufwendigen Dinge im Internet zu erledigen. Muss die Auslandskrankenversicherung einen Brief erhalten, kann dieser verfasst, gespeichert und ausgedruckt werden. Die Fähigkeiten dieses Rechners reichen natürlich auch so weit, dass per Email Post empfangen und verschickt werden kann. Nicht möglich sind mit der technischen Ausrüstung eines Office Rechners die modernen Online Games – diese erfordern höheren Arbeitsspeicher, bessere Grafik und guten Sound.

Eine weitere wichtige Klasse der modernen Rechner ist der Multimedia PC. Dieser ist mit Komponenten für das Nutzen verschiedenster Medien ausgerüstet – er funktioniert als TV Gerät, DVD Player, Musik-Center und als Mittelpunkt des Speicherns dieser Daten. Von hier aus wird der MP3 Player gefüttert, wird das Handy mit neuen Daten versorgt. Spezialisiert auf die Wiedergabe und Bearbeitung von Videodateien nennt man einen solchen Computer „Home Theater PC“ – von der digitalen Fotobearbeitung mittels einer entsprechenden Software bis hin zu selbst gemachten Videosequenzen, nebenbei aber auch brillante Wiedergabe von TV Programm und Filmen jeglicher Art: Weit mehr als das Tippen von Briefen und Verschicken von Mails ist hiermit möglich. Dieser PC kann auch mit den Internet verbunden werden – die ganz normalen alltäglichen Geschäfte und Kommunikationen, die man online durchführen möchte, sind mit einen derartigen PC kein Problem, also auch der Onlinekauf in einem Trachtenshop oder andere Dinge.

Nun zur obersten Kategorie der Rechner, die in einem Haushalt zu finden sein können. Hierbei handelt es sich um einen High End PC, der natürlich ohne Betriebssystem oder andere Software ebenfalls nicht funktioniert. Besondere Kühlsysteme, ein starker Prozessor, die hochwertigsten Grafik- und Soundkarten und in der Gesamtheit ein rundherum auf Höchstleistung getrimmtes System findet der User bei einem High End PC. Diesen Rechner nur zum Tippen und bedingten Surfen zu verwenden, wäre deutlich aus dem Fenster geworfenes Geld – Menschen, die solche Rechner zu Hause haben, haben dafür eine Menge Geld ausgegeben und wissen, dass sie für ihre Ansprüche mit schwächeren Computern nicht auskommen würden. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht auch die alltäglichen Erledigungen im Netz vorgenommen werden können.

Mit dem Betriebssystem zurechtkommen

Die meisten der heutigen PC Anwender sind mit Windows Betriebssystemen aufgewachsen und haben dementsprechend die Weiterentwicklung mitgemacht. Beim ersten Einschalten des Computers werden die vorinstallierten Dateien personalisiert – das Betriebssystem wird eingerichtet. Neue Features und Anwendungen bei neueren Generationen der Software, ohne die ein Rechner im Privathaushalt kaum zu etwas Nutze sein dürfte, erfährt man nach dem „learning by doing“ Prinzip, bekommt aber auch Tipps von Freunden und aus dem Netz. Über eine bequeme Oberfläche und eine Menüführung findet man auf dem PC gespeicherte Dateien wieder, kann sie bearbeiten und weiterverwenden. Ebenso werden Verknüpfungen angebracht, von denen aus die wichtigsten installierten Programme gestartet werden – meist vom Desktop oder dem Startmenü ausgehend. Das Betriebssystem findet an sich kaum Beachtung, wenn etwas im Internet gesucht werden soll – zum Beispiel das neue WG Zimmer, in dem der eigene PC schon bald stehen wird, während man selbst mit dem Studium beschäftigt ist.

Das Betriebssystem kann heute – nicht nur auf dem Rechner, sondern auch auf dem modernen Smartphone – auch organisatorische Aufgaben übernehmen. In einem Kalender können beispielsweise – notfalls auch mit zusätzlichen Softwares – Termine eingetragen werden. Wird der Rechner täglich hochgefahren, bekommt der User eine Erinnerung auf den Bildschirm, mit der kein eingetragener Termin mehr vergessen werden kann. Vor allem auf dem Handy mit Internetanbindung wird dies in konstanter Regelmäßigkeit getan. Sind beispielsweise die Silber Trauringe im Laden fertig oder darf man die Bestellung dieser wichtigen Utensilien für die eigene Hochzeit nicht verschwitzen, kann man sich heute durch eine Software an solche Dinge erinnern lassen – und dann gleich agieren, denn der PC oder das Handy sind ja griffbereit. Schritt für Schritt arbeitet man sich in das Betriebssystem ein, kommt immer besser damit zurecht – ebenso wie in jede neue Software, die man verwendet; online oder ohne eine Anbindung an das Internet.

Der Browser: Für den Internetbesuch am wichtigsten

Ist die Internetverbindung über eine Kabelverbindung oder W-Lan eingerichtet, braucht man einen Browser, mit dem man seine Aktivitäten im Netz vornehmen kann. Mit Windows einher geht der Internet Explorer, aber auch der Mozilla Firefox und der Google Chrome Browser sind sehr beliebt. Abgeleitet vom englischen Wort für „schmökern“ oder „abgrasen“ entstand der mittlerweile auch in der deutschen Sprache manifestierte Begriff. Ein Browser ist eine Software, mit der Websites oder Dokumente dargestellt werden können. So grast der User zum Beispiel über seinen Browser und die damit verbundene Suchmaschine das Web nach Wasserbetten und Informationen zum Thema ab – und bringt Ergebnisse, wie einen Wasserbetten Konfigurator, Shops und Infoseiten zu Tage.

Was immer auf einer Website an Inhalten angezeigt werden soll, bekommt der User über einen Webbrowser zu sehen: Die Grafiken, die Musik oder Tonspuren – auch einen Radiosender – werden somit zugänglich gemacht. Auch Videosequenzen oder ganze Filme, zum Beispiel auf Nachrichtenportalen, Homepages oder sonstigen Seiten können angesehen werden. Dazu sind eventuell zusätzliche Programme erforderlich – der Browser meldet dies aber, wenn ein Plug-in oder Applet, zum Beispiel ein Flash-Player oder die Java Software, auf dem Rechner noch fehlt. Internetstandards sorgen dafür, dass die Sites im Netz weitestgehend übereinstimmende Programme benutzen, damit die Millionen und Abermillionen Seiten gleich gut angezeigt werden. So kann etwa die Homepage einer Detektei informativ und optisch ansprechend zugleich befüllt werden; natürlich immer in Hinblick darauf, dass die Website auch von der Suchmaschine gelesen und bei den entsprechenden Suchanfragen gefunden werden soll.

Kommunikationssoftware: Beinahe auf jedem Rechner zu finden

Heute ist der PC neben dem Handy, das selbst ja auch immer mehr zum Internetmedium wird, ein Hauptmittel zur Kommunikation. Schon Schulkinder chatten oder unterhalten sich per Messenger, die über einen Software Download auf den Computer geholt werden. Dann sucht man einen Nicknamen aus, meldet sich an und fügt Freunde auf seine Buddie Liste hinzu. Die bekanntesten kostenlosen Messenger sind ICQ und Skype, wobei die Liste aber noch um einiges zu erweitern wäre, würde man alle nennen wollen. Auch Erwachsene nutzen diese Kommunikations-Softwares, um sich zu unterhalten – und wenn es nur um die Erlebnisse in einem der tollen Wellness Spas geht, über die man mit einer Schuldfreundin, die viel zu weit weg wohnt, reden möchte. Ins Ausland zu telefonieren ist teuer: Die Nutzung der Messenger als Kommunikationsmittel ist daher praktisch, kostenlos und wohl deshalb auch so beliebt.

Verabredungen innerhalb der Nachbarschaft – innerhalb einer Stadt oder Region – werden natürlich auch per Messenger getroffen. Nach der Schule erledigen die meisten Schüler noch ihre Hausaufgaben, wobei aber hier der PC schon nicht mehr außen vor bleiben kann. Beim Lernen blinkt und hupt der Computer dann schon, denn keine Sekunde darf ungenutzt verstreichen. Wer sich nicht auf das Online Unterhalten via Chat beschränkt, trifft sich mit Freunden – und spart durch den Messenger eventuelle Telefonkosten oder SMS Gebühren. Noch schnell der Mama beim Onlinekauf ihrer neuen Schuhe geholfen – und dann ist endlich Freizeit angesagt. Die Generation der heutigen Grundschüler wächst selbstverständlich mit dem PC, dem Internet und jeglicher Software auf – noch ihre Eltern mussten sich den Umgang mit der Computertechnik selbst für einfache Belange noch oft selbst beibringen, sofern sie nicht weiterführende Schulen oder besondere Ausbildungen besucht haben.

Online Shops: Software, mit der jeder umgehen kann

Heute kauft man vom Regenmantel bis zur Dunstabzugshaube alles besser online ein. Kunden, die mit dem Internetkauf noch keine Erfahrung haben, brauchen sich davor nicht zu fürchten. Die Shopsoftware, die die Onlinehändler benutzen, ist auf die Kunden ausgerichtet; das bedeutet, dass niemand Spezialwissen oder Fachkenntnisse am PC mitbringen muss, um in der großen, bunten Datenarena einkaufen gehen zu können. Mittlerweile wird sogar an Konzepten gearbeitet, auch Lebensmittel online bestellen und liefern lassen beziehungsweise zur Abholung bereitstellen lassen zu können.

Die ganze Welt konzentriert sich immer mehr auf das Online Einkaufen – die Händler und Agenturen, die mit der Shopseiten Erstellung betraut sind, wissen das und machen das Onlineshoppen durch einfach zu bedienende, übersichtliche und barrierefreie Shopseiten kinderleicht. Den neuen Grill nach dem Nutzen diverser Seiten zu bestellen: Das schafft wirklich jeder – selbst, wenn eine gewisse Skepsis gegenüber Seiten im Netz nicht aus der Welt zu schaffen ist. Sind es wirklich Kundenrezensionen auf der Shopseite, die man auf der Suche nach dem Grill gefunden hat? Oder hat der Händler selbst nachgeholfen, um besser dazustehen?

Nicht nur Shopseiten an sich, sondern auch Portale, die verschiedene Angebote und Nachfragen zusammenbringen, sind einfach zu nutzen. Auch hier sind die Seiten so programmiert, dass alle Funktionen sehr einfach und übersichtlich zu finden und zu gebrauchen sind. Niemand muss Informatik studieren, um eine Versteigerungsbörse für seine Zwecke zu verwenden, ein Immobilienportal nach passenden Objekten zu durchsuchen oder den Neuwagenkauf  über das Internet durchzuführen – und dabei kräftig zu sparen.