Ein Generationenkonflikt der besonderen Art ist gerade beim heimischen Computer festzustellen. Während die Kinder schon beinahe über ihre Ziele hinausschießen, wenn es um den Umgang mit Betriebssystem und jeglicher Software geht, ist die ältere Generation noch nicht auf dem Laufenden, was diese Dinge betrifft. Der Unterschied liegt wohl in der Erziehung. Die heute 30- bis 40-Jährigen sind noch nicht mit der Selbstverständlichkeit vom Internet und schnellen Computern aufgewachsen und leben ihr Leben oftmals um diese „Neuerung“ herum. Manche von ihnen gehen zur Bank und geben einen Überweisungsträger ab, statt online ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Gleichsam ist das Einkaufen im Internet noch immer ein Fremdwort. Nicht selten geschieht es, dass die Kinder den Eltern Hilfe leisten, wenn diese bei diesem Shop Schuhe kaufen möchten.
Ältere Generationen: ihre Skepsis gegenüber dem Netz
Selbst so einfache Dinge, wie Mephisto Schuhe, werden von manchen, mitten im Leben stehenden Menschen heute noch nicht online eingekauft. Das liegt aber nicht an den Schuhen an sich – diese sprechen durch ihre Qualität und Haltbarkeit, ihr modisches Design und ihren Anspruch an die Gesundheit ja eindeutig für sich. Es werden vielmehr Läden gesucht, in denen man diese Schuhe kaufen kann, statt sie einfach online zu bestellen. Es gibt sehr viele scheinbare Gründe, das Internet und den Computer als Einkaufsmeile zu meiden. Dazu gehört die Unsicherheit im Umgang mit dem PC. Es soll auch im heutigen Zeitalter viele Menschen geben, die nicht einmal eine eigene Emailadresse besitzen – die aber erforderlich ist, wenn man Online Einkäufe vornimmt. Bestätigungen über den Einkauf werden per Mail versandt – wer kein Postfach im Netz nutzt, kann auch keine Mails bekommen. Während die Kinder zwischen 13 und 18 Jahren sogar verschiedene Email Accounts über Klienten, wie www.incredimail.com managen, lassen die Eltern diese Option ungenutzt. Weitere Probleme sehen die Erwachsenen – ohne sich einmal näher damit befasst zu haben – im Umgang mit der Software des Shops. Was, wenn ich doppelt bestelle? Oder die falsche Größe aussuche? Weitere Skepsis findet sich gegenüber der Tatsache, ob die Waren auch echt und hochwertig sind, die bestellt werden – immerhin sorgen Berichte in den Medien über Fehlkäufe und Betrügereien für zusätzliche Unsicherheit. Das letzte Problem ist das Vertrauen in Online Banking und Bezahlsysteme, wie PayPal und Co. Auch den Umgang mit diesen Dingen muss man erlernen, üben und wissen, was sicher ist und was nicht. Den Lernprozess verweigern viele mit den Worten: „Hier kenn ich mich nicht aus!“ und lassen das Internet einfach komplett außen vor.
Sich von den Kindern beim Schuhkauf helfen lassen
Schon beim Einschalten vom Computer zeigen die eigenen Kinder eine Souveränität, die den Eltern fehlt. Sie wissen genau, wie sie einen geeigneten Shop für die Mephisto Schuhe finden und wie sie sich dort auch zurechtfinden können. Nicht nur für den Kauf der neuen Schuhe können die Eltern dieses Wissen für sich nutzen. Es macht den meisten Kindern eine Menge Spaß, den Eltern auf so einfache Weise helfen zu können. Also sollten sich beide Parteien etwas Zeit nehmen, um die Geheimnisse vom Betriebssystem und der meistverwendeten Software zu erforschen. Bald haben die Erwachsenen auch einen eigenen Email Account, melden sich beim Online Banking und bei den Bezahlsystemen (im Vergleich auf www.testberichte.de) an, besorgen sich vielleicht sogar eine Kreditkarte, um im Netz bequemer einkaufen zu können. Irgendwann kommt der Spross nach Hause und die Mutter empfängt ihn mit den Worten: „Heute habe ich mit selbst Mephisto Schuhe im Netz gekauft!“ – und dabei hat sie aber leider auch entdeckt, dass auf dem Rechner ein Spiel installiert ist, das der Junior noch gar nicht spielen darf. Schon aus dem Grund, Verantwortung für die Kinder im Umgang mit dem Netz und seinen Gefahren übernehmen zu können, sollten sich Eltern mit dem PC, den Programmen, den Altersbeschränkungen und vielen anderen Themen rund um das Internet vertraut machen.