High End PCs zeichnen sich in erster Linie natürlich dadurch aus, dass sich in ihrem Inneren hochwertige und vor allem leistungsstarke Komponenten finden. Verwendung finden in der Regel die neuesten – und somit auch schnellsten – Prozessoren, aktuellste High End Grafikkarten, sehr große Festplatten, um die Datenmengen, die auf solchen Rechnern in der Regel gespeichert werden, handhaben zu können, sowie sehr viel Hauptspeicher, um diese Daten schnell verarbeiten zu können. Alle diese Komponenten benötigen natürlich dementsprechend Strom, weshalb bei einem High End PC, wie man ihn zum Beispiel auch bei www.mifcom.de bekommen kann, auch dementsprechend groß dimensionierte Netzteile zum Einsatz kommen müssen. Je mehr Strom verbraucht wird und je leistungsfähiger die verbauten Komponenten sind, desto größer ist natürlich auch die Wärmeentwicklung. Deshalb kommen bei Hochleistungsrechnern in der Regel spezielle Kühlkomponenten zum Einsatz. Besonders leistungsstark und leise sind in dieser Hinsicht Wasserkühlungen, die allerdings auch etwas teurer sind, als normale Kühlsysteme für Computer.

Das passende Betriebssystem

Der beste High End Rechner nützt nichts ohne Betriebssystem. Hier hat der Nutzer allerdings die Qual der Wahl und muss sich zwischen verschiedenen Anbietern und Versionen entscheiden. Das am weitesten verbreitetste Betriebssystem ist Windows. Dessen aktuellste Version, Windows 7, gibt es, wie schon den Vorgänger Vista, in zwei grundsätzlichen Versionen. Einmal Windows 7 32bit und einmal Windows 7 64bit. Wer einen normalen Rechner besitzt, kann bedenkenlos zur 32bit-Version des Betriebssystems greifen, denn die Vorteile des 64bit-Systems kommen hier in der Regel nicht zur Geltung. Wer allerdings mehr als 4 GB Hauptspeicher in seinem PC verbaut hat, sollte sich für die Version mit 64bit entscheiden, denn die 32bit-Version ist nicht in der Lage, mehr als 3 GB RAM zu adressieren. Die Wahl zwischen den Windowsversionen mit 32bit und 64bit dürfte in Zukunft übrigens nicht mehr nötig sein, denn wie auf computer.t-online.de zu lesen ist, könnte Windows 7 die letzte Version sein, die noch mit einer 32bit-Variante ausgeliefert wird. Auf vielen Komplettrechnern ist heute sowieso schon die 64bit-Version von Windows vorinstalliert.

Für welche Anwendungen machen High End PCs Sinn?

Eines vorweg: Otto Normaluser benötigt keinen High End PC. Alle diejenigen, die gerne die aktuellsten Spiele auf höchster Detailstufe spielen möchten, können sich aber durchaus in diesem Segment umsehen. Aber selbst diese Klientel muss sich dann nicht zwangsläufig für den teuersten High End PC entscheiden. Ein verhältnismäßig günstiges Modell tut es hier auch. Richtige High End PCs sind in erster Linie für Menschen gedacht, die sehr rechenintensive Anwendungen damit durchführen müssen. Das spiegelt sich auch auf dem Softwaremarkt wider. Besonders auf den Verpackungen von Software für Architekten, Grafiker, professionelle Fotografen, Musikstudios, Filmstudios oder Videospieldesigner finden sich Systemanforderungen, die besagen, dass für die reibungslose Funktion ein High End Rechner benötigt wird. Besonders im Bereich der Bildbearbeitung finden High End Computer häufig Verwendung. Werden hier normale Rechner genutzt, kommt es häufig zu Problemen, bei der Bearbeitung von großen RAW-Dateien, wie sie auch ein Nutzer des Forums www.tomshardware.de hat. Wie hier unschwer zu erkennen ist, nennt dieser Nutzer einen PC sein Eigen, auf dem ein großer Teil der aktuellen Spiele durchaus flüssig laufen dürfte. Bei der Verarbeitung großer Bilddateien kommt es dagegen zu großen Verzögerungen, was zeigt, wie rechenintensiv diese Anwendungen eigentlich sind.

CAD-Software und High End Rechner

Professionelle CAD-Software, wie sie zum Beispiel in Architekturbüros zum Einsatz kommt, etwa Allplan, zu dem eine nähere Beschreibung auf der Website des Herstellers www.nemetschek.de zu finden ist, läuft zwar auch auf einigermaßen schnellen normalen Rechnern, um damit aber rentabel und vor allem schnell arbeiten zu können, empfiehlt sich der Einsatz von High End PCs. Ein Teil der Arbeit mit einem solchen Programm ist nicht ganz so rechenintensiv, da die eigentliche Planung eines Gebäudes ja in 2D stattfindet, sich im Prinzip von einer normalen Bauzeichnung nicht unterscheidet. Da der bearbeitende Architekt dem Kunden ja immer eine Art Zwischenstand über den Fortschritt der Planungen präsentieren möchte und die meisten Kunden mit herkömmlichen Bauplänen wohl kaum etwas anfangen können, werden die Entwürfe in aufwendige 3D-Modelle umgerechnet. Und genau hierfür muss die nötige Rechenpower vorhanden sein, da die Berechnung der Modelle ansonsten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde.